Sonntag, 9. September 2012

Ein Kleinod Tirols - der Blindsee

Am Sonntag ging es für nen Tagesausflug zusammen mit dem Erwin an den Blindsee. Von München aus ist der See bequem in rund 2 Stunden zu erreichen und kann als Tagesausflug geplant werden.

Der See, eingebettet in eine malerische Kulisse der Tiroler Berge, bietet Taucher ungeahnte Sichtweiten und eine große Fischartenvielfalt.
Bevor man sich aber ins kühle Nass stürzten kann, muss eine Tauchgenehmigung her, da der See im Besitz des  Hotel MOHR life resort ist. Entweder dort oder im Cafe il Ducati erhält man die Tagesgenehmigung für EUR 12,50 und kann weiter zum See fahren (Genaue Locations unter Tauchplatzkarte).

Man sollte früh ankommen, da es nur begrenz Parkplätze gibt, und diese auch von Wanderern und Montainbikern genutzt werden. Nachdem man sich angerödelt hat, Steht ein kurzer aber steiler Fussmarsch zum See bevor. Hier sollte man auf gute Trittsicherheit achten, ggf. das Equipment aufteilen und zweimal gehen. Im See angekommen kann man mit Sichtweiten von bis zu 10 Metern, je nach Tagesform des Sees, rechnen. Von dem Bootshäuschen, das für viele Taucher als Ausgangspunkt dient geht es einmal quer durch den See zum gegenüberliegenden Ufer, wo linker Hand eine Steilwand bis ca. 20 Meter reicht, rechter Hand der interessanteste Teil des Sees beginnt. Und zwar der "Mikadowald", abgestürzte Baumstämme die zwischen 8 und 3 Meter Tiefe liegen. Hier gibt es allerhand Fische zu sehen. Zander, Schleien und Forellen treiben sich hier herum und zusammen mit der einfallenden Sonne gibt es hier einige tolle Motive für Unterwasserfotografen.

Der liegt auf 1093 Metern und ist somit ein echter Bergsee. Aufgrund seiner maximalen Tiefe von rund 25 Metern ist er auch für Anfänger geeignet. Man sollte sich allerdings warm anziehen, auch wenn der See an der Oberfläche im Sommer schön warm scheint, nach der ersten Sprungschicht, die schon auf 3-4 Metern liegen kann wird es kalt. Tauchen darf man zwischen 8:00 - 18:00 Uhr, Gäste des Hotel MOHR life resort dürfen auch Nacht- und Eistauchen.

Die Kamera war auch dabei, leider ist der Blitz "abgesoffen" und ich konnte nur Bilder ohne Blitz schiessen. Der Blitz ist aber, nach einer ausgiebigen Trocknung, wieder einsatzbereit!


120909 Blindsee

Montag, 20. August 2012

Tauchen im Achensee - Das Tiroler Meer

Am Samstag ging es für einen Tag an den Achensee. Leider war der Zeitpunkt nicht besonders gut gewählt, so dass wir uns bereits um 8:30 Uhr die Autobahn mit ner ganzen Menge Tagesausflügler teilen mussten, und auch auf dem Weg von Holzkirchen und am Tegernsee vorbei war trotz der frühen Stunde bereits gut besucht. Angekommen in Pertisau haben wir uns im Hotel Post am See die Tauchgenehmigungen (pro Person EUR 13,00 / gültig für einen ganzen Monat!!!) geholt und auch noch Flaschen füllen lassen.

Dann ging es weiter zum Tauchplatz "TCI Parcour" (hier fallen noch 4 EUR Parkgebühren für ein Tagesticket an). Dort waren bereits einige Taucher aber wir hatten Glück und haben noch 2 Parkplätze nah am Wasser bekommen. Der Tauchplatz ist wohl der beliebteste am Achensee, wohl auch aufgrund der einfachen Erreichbarkeit. Da der See zur Stromgewinnung genutzt wird, kann der Wasserstand um bis zu 6m variieren, trotzdem muss man wegen der Bootsrampe die an dem Tauchplatz vorhanden ist keine Kletterpartie zum Wasser veranstalten. Der See, einem norwegischen Fjord ähnlich, hat Trinkwasserqualität, Sichtweiten bis zu 10 Metern und eine maximale Tiefe von 133 Metern. Tauchen im Achensee ist von 1. Mai bis 31. Oktober im ausgewiesenen Tauchbereich an der Ostseite des Sees erlaubt.

Angerödelt und ab ins kühle Nass (oben 20 Grad, ging runter bis auf 6 Grad). Der Tauchclub Innsbruck hat an diesem Tauchplatz eine halbe Autobahmeisterei voller Strassenschilder versenkt und daraus auch teilweise Plattformen gebaut. Diese sind in verschiedenen Tiefen. Weiterhin kann man sich an einer gelben Leine orientieren, die quasi durch den Tauchplatz führt. Eine Karte des Tauchplatzes gibt es auf den Seiten des TCI.

Nachdem wir am ersten Tauchgang die Schatztruhe und eine im Freiwasser schwimmende Plattform gefunden hatten ging es nach rund 50 Minuten wieder an die Oberfläche. Pause kann man auch schön an der angrenzenden Wiese machen, Getränke und Snacks gibts an nem kleinen Kiosk, allerdings für teuer Geld!

Beim zweiten Tauchgang ging es dann bis zur Gondel in der eine Überraschung wartet... auf dem Rückweg haben wir beim Sicherheitsstop auf 5 Metern einen Hecht sowie ne ganze Menge Barsche gesehen. Leider waren das die einzigen Fische die wir an den beiden Tauchgängen gesehen haben.

Im Anschluss haben wir noch das schöne Wetter auf der Liegewiese genossen und haben am Heimweg einen  Abstecher im Bräustüberl am Tegernsee gemacht. Die Nicht-Autofahrer hat es sehr gefreut!


120818 Achensee

Mittwoch, 15. August 2012

Tauchplatzkarte

Wir sind seit einiger Zeit dabei alle betauchten Plätze in der Karte die man immer rechts in der Leiste findet zu markieren. Auch andere taucherisch interesante Infrastruktur wird markiert, Füllstationen, Shops usw... Neue Einträge, weiter Infos oder was sonst noch auf die Karte soll könnt ihr gerne mit anmerken. Die Karte kann auch HIER heruntergeladen und z.B. auf dem Handy gespeichert werden, so dass mann immer die aktuellen GPS Positionen der Tauchplätze dabei hat. Da wir die Karte weiterhin aktualisieren läd man sich einmal die Karte herunter und hat automatisch immer die aktuellsten Daten parat.


Tauchplätze auf einer größeren Karte anzeigen

Mittwoch, 8. August 2012

Rescue Kurs - Update

Die Fotos vom Kurs sind da! Benno hat mit seiner Olympus Tough TG-1 iHS - Silber im Divers und am Langwieder See einige Fotos von unserem Rescue Kurs gemacht.
Ich durfte ein paar Fotos mit der Kamera machen und sie hat einen guten Eindruck hinterlassen. Schneller Auslöser und ein gutes Display das auch bei starker Sonnenstrahlung ein gutes Bild gegeben hat. Da die Kamera keinen externen Blitz hat, wird sie unter Wasser sicher keine überragenden Bilder fabrizeren. Aber für Schnorchler oder fürs saubere, helle Meer ist die Kamera sicher eine Alternative zur Kamera mit UW-Kameragehäuse. Vor allem weil man hier eine Fehlerquelle - undichtes Gehäuse - ausschliessen kann. Die geringe Einsatztiefe von nur 12 Metern macht sie allerdings für Taucher recht unattraktiv.

 Fazit: Wer eine Outdoorkamera sucht, die er auch mal mit an und ins Wasser nehmen kann, ist hier sicher gut beraten. Für Taucher nur zweite Wahl.

Hier gibts ein kleines "Best Of" mit Testbildern der Kamera, nicht nachbearbeitet:


120721 Rescue Kurs

Dienstag, 7. August 2012